FAQ – Motorrad Verzurren
Fragen und Antworten rund um das Thema
Motorrad Verzurren.
Weitergehende Informationen / FAQs zum Thema Motorrad Zurrschlaufen, Motorrad Zurrgurten und Motorrad Spanngurten Typen, zu Motorrad Zurrgurt und Motorrad Spanngurt Enden, Verschlüssen, Längen und Belastung sowie zur Motorrad Zurrgurt / Motorrad Spanngurt Bedienung haben wir für Sie in einer
Übersicht zum Download zusammengefasst.
| Richtig Verzurren
Optimal sind mindestens vier Gurte. Zwei an der Motorradfront schräg nach vorn abgespannt, zwei an Motorradmitte oder –heck nach schräg hinten abgespannt. Damit wird das Motorrad in Längs- und Querrichtung gesichert. Das Vorderrad sollte nicht einklappen können. Wenn das Vorderrad während der Fahrt einklappt, ändert sich die Spannung der vier Gurte zueinander, im ungünstigen Fall kippt das Motorrad um. Um das Vorderrad am Einklappen zu hindern sollte es wenigstens z.B. in die Fahrzeugecke zwischen Seitenwand und Stirnwand/Bordwand gestellt werden. Weitere Möglichkeiten sind der MotoMove V-Bordwandhalter, Sicherungsbügel, Standschiene mit Bügel oder Vorderradhalter Quick Stand I oder Quick Stand II. Das Motorrad muss in die Federn gezogen werden. Hier sollte darauf geachtet werden einen Restfederweg zu belassen, d.h. das Motorrad nicht grobmotorisch „auf Block“ zu ziehen. Als Faustregel gilt: 1/3 Restfederweg und 2/3 Einfederweg. Wenn der Restfederweg eingehalten wird kann davon ausgegangen werden, dass das Motorrad noch federn kann und sämtliche Bauteile keinen höheren Beanspruchungen unterliegen, als das auch im Fahrbetrieb der Fall ist. Wenn auch das Fahrzeugheck in die Federn gezogen ist (und das Motorrad beim Verzurren gerade steht), darf auch das Hinterrad beim Transport „nicht aus der Spur wandern“. Eine durchgängige 2 Meter Standschiene oder eine andere Seitenführung für das Hinterrad ist also für den Transport nicht notwendig. Weitere Hilfsmittel: Für die Be- und Entladung besonders hilfreich sind die MotoMove Standsicherungen / Wippen, die wir in unseren Systemen Quick Stand I und Quick Stand II anbieten. Hier kann das Motorrad auch ohne Ständer sicher abgestellt werden und in aller Ruhe richtig und sorgsam verzurrt werden. Auch beim (manchmal etwas unkontrollierten) Öffnen der Gurte läuft man nicht Gefahr, dass das Motorrad umfällt. Eher nicht empfehlenswert: Motorrad auf Haupt- oder Seitenständer verzurren. Haupt- oder Seitenständer müssen die Kräfte der Gurtspannung aushalten. Je nach Spannkraft werden die Bauteile überlastet, verbiegen oder brechen ab. Während der Fahrt werden alle Stöße von der Fahrbahn ungefedert direkt in das Zweirad geleitet. Auch kann der Fahrzeugboden hässliche Abdrücke oder gar Löcher vom Ständer bekommen. Kontrolle der Verzurrung ALLE Gurte dehnen sich. Das System bewegt sich während des Transports. Empfehlenswert sind Kontrollen kurz nach Fahrtbeginn und in regelmäßigen Intervallen, je nach Qualität der Wegstrecke. Die Gurtspannung sollte gleichmäßig bleiben und muss ggf. korrigiert werden. Lagerung der Gurte Gurte mgl. trocken und nicht in der prallen Sonne aufbewahren. Um ein Gurtknäuel zu verhindern kann man jeden Gurt einzeln in einem Baumwollbeutel aufbewahren. Bei der nächsten Verwendung der Gurte erspart das enorm Zeit und Nerven, da die Gurte nicht erst entwirrt werden müssen. |





